Nicht aus Nostalgie, sondern weil es mich zwingt, anwesend zu sein, Kontakt aufzunehmen, mich auf die Gegebenheiten einzulassen und Gedanken auf das Thema und die Menschen zu fokussieren, die gleich kommen werden.

Und ja, natürlich auch aus didaktischen Gründen: Flipcharts bleiben im Raum.
Damit sind die Inhalte und Arbeitsergebnisse sichtbar und nachvollziehbar.

Kein vorgefertigtes virtuelles Whiteboard.
Kein KI-Assistenzsystem.

Nur Stift, Papier, Mensch.

Wenn ich schreibe, komme ich im Raum an.
In meinen Präsenzworkshops sehe ich nicht nur die Gesichter, sondern die gesamte Körpersprache, spüre die Stimmung, merke, wann Energie kippt oder wächst.

Es ist der Moment, in dem Verbindung entsteht – jenseits von Technik.
Und gleichzeitig verändert sich vieles. Extrem schnell.
Workshops. Trainings. Lernräume.

KI schreibt mit und transkribiert, wenn gewünscht.
Meetings werden zu hybriden Schauplätzen oder Erlebnisräumen.
Lernen wird personalisiert, gemessen, vernetzt.

Wir sind mitten in einer stillen Transformation.

Sie passiert leise, in Räumen, in denen noch Stifte quietschen und Bildschirme flimmern.

Zwischen Altbewährtem und Neuem, zwischen Hand und Algorithmus.
Wie sieht Erwachsenenbildung in Zukunft aus?
Wie verändern sich Trainings, Workshops, Formate?
Was bleibt, wenn Technologie übernimmt?
Was dürfen wir nicht verlieren?

Genau mit diesen Fragen beschäftige ich mich gerade.
Nicht theoretisch, sondern aus der Praxis heraus:

Welche Formate wollen in die Welt?
Welche Inhalte werden relevant für Offsites, Teamentwicklungen, Lernen?

Wenn ich mir das alles so vor Augen führe, komme ich zu dem Schluss:

Ich habe mit meiner Interpretation von Erwachsenenlernen ein Ablaufdatum.

Was meint ihr: Wie verändern sich Training, Coaching und Weiterbildung?