Sie ist vielmehr ein Kulturthema, denn sie scheitert meist dort, wo an alten Denklogiken festgehalten wird.

Lass erst einmal den Gedanken zu, bevor du ihn ablehnst.

Viele Organisationen wünschen sich mehr Mut, Tempo und Kreativität.
Doch genau diese Energie bleibt stecken, wenn vertraute Denkmuster Sicherheit versprechen, wo eigentlich Unsicherheit nötig wäre.

Echte Innovation beginnt dort, wo Führung bereit ist, Kontrolle durch Vertrauen zu ersetzen und Wissen durch Lernen.

Drei Denkfehler, die Innovation in Unternehmen verhindern

1. „Wir müssen erst alles wissen.“

Wissen gibt Sicherheit.
Doch in einer komplexen Welt ist vollständiges Wissen nicht erreichbar – also eine Utopie. Wer auf eine allumfassende Informationslage wartet, bevor er handelt, verhindert Lernen.

Innovative Unternehmen beginnen mit Hypothesen, testen früh und passen an:

  • sich selbst

  • die Prozesse

  • die Hypothesen

  • das Produkt

So entsteht Fortschritt im Tun – und wir bleiben nicht in der „Wir-müssen-alles-wissen“-Falle stecken.

2. „Fehler sind Rückschläge.“

„Scheitere früh und lerne“ – so eine der Haltungen aus dem Design-Thinking-Haltungsset.
Fehler sind keine Störungen, sondern Rückmeldungen.

Psychologische Sicherheit bedeutet nicht Nachsicht, sondern den Mut, Fragen zu stellen, Risiken einzugehen und aus Irrtümern zu lernen.
Nur in diesem Klima wird Innovation zur Gewohnheit.

3. „Innovation ist eine Aufgabe.“

Solange Innovation als Projekt verstanden wird, bleibt sie isoliert.
Die Haltung hinter Innovation muss über die Projektteams hinauswachsen, damit sie gelingen kann – denn eine Garantie gibt es keine.

Innovation entsteht, wenn Menschen Entscheidungen treffen dürfen, auch wenn der Ausgang offen ist.

Innovation ist ein Verhalten, das sich täglich zeigt: in Gesprächen, Entscheidungen und Prioritäten.